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IN DER ZEITUNG

 

Foto: Regine Hendrich

 

ANDERS GEFRAGT

Der (Lebens-)Künstler Daniel Spoerri erfand die Eat-Art, buk Abfall in frisches Brot ein und kocht schon mal für 100 Gäste Gulasch. Was seine Teigradl-Sammlung mit Evolution und Kunst zu tun hat und was es bedeutet, ein Heimatloser zu sein, erzählte er Renate Graber.

 

Standard: Als ich Sie bat, mit mir über Gott, Ihre Kunst und die Welt zu reden, sagten Sie: „Über Gott nicht. Ich bin Atheist.“ Dabei war ein Gott einst Ihr Hausherr.
Spoerri: Reden kann man über Gott schon. Es gibt ihn, weil man an ihn glaubt. Kunstge- schichte, Weltgeschich- te, Kriege: wurde alles in seinem Namen gemacht. Eigentlich hat Gott mehr Leute getötet als jeder Despot. Wobei er auch genützt hat: Es gäbe sonst die Kathe dralen nicht. Ich darf mir erlauben zu sagen: Den Gott brauche ich nicht – obwohl er mich fasziniert.

Standard: Auf der griechischen Insel Symi, wo Sie 1966/67 lebten, haben Sie ihn kennengelernt: Ihr Vermieter dort hielt sich für Gott.
Spoerri: Kosta Theos, Son of God. Er war wunderbar und der Einzige, den ich als Gott akzeptierte weil er ein Mensch war, der sich in seinem Wahnsinn als Gott stilisierte. In Wirklichkeit war er ein Bettler, ein furchtbar geiziger Mensch, der am Hafen als Hand-
langer arbeitete.
Standard: In Griechenland schrieben Sie die „Abhandlung über die Boulette“. Was faszinierte Sie am Fleischlaberl?
Spoerri: Ich nannte das „Versuch über das Vorgekaute“. In Griechenland Fleisch zu kaufen war ein Abenteuer. Da hing ein halbes Rind in der Auslage, der Fleischer fing unten an, Fleisch abzuschneiden. Man hatte nur ein Fetzelchen Fleisch, das man braten konnte, den Rest musste man anders verarbeiten. Jeder hatte seinen Fleischwolf.
Standard: Mit Eat-Art, Ihrem „Restaurant Spoerri“ in Düsseldorf und Banketten wurden Sie berühmt. Kochen Sie jetzt noch?
Spoerri: Ja, für mich oder bei Banketten. Das nächste ist in Montreal, wobei ich da nicht selbst koche, nicht für hundert Leute.
Standard: In Krems haben Sie jüngst anlässlich Ihrer Ausstellung für 100 Leute Gulasch gemacht ...
Spoerri: Ein richtiges Szegediner Gulasch; nicht mit Öl, sondern mit Schmalz. Das
Kraut kaufe ich bei Leo am Naschmarkt.
Standard: Warum nennen Sie sich Geheimkoch?

Spoerri: Weil ich kein offizieller, kein Haubenkoch bin. Eat-Art hat nichts mit

Haubenküche zu tun, Eat-Art ist die Frage nach dem Wozu, dem Leben, der Vergäng-
lichkeit, dem Tod.
Standard: Im Spoerri gab es Tigerfilet, Elefantenrüssel, Heuschrecken. Wo kauft man Tigerfilets?
Spoerri: Ganz einfach: Es gibt Tierparks. Dort dezimieren sich die Tiere nicht natürlich. Ich wollte damals einfach nur sagen: Schaut, das kann man alles essen. Man isst
auf der Welt auch alles. Als Paris okkupiert war, aß man Ratten, die sind auch nicht so schlecht.
Standard: Ihre Lieblingsspeise?

Spoerri: Suppe, Kartoffeln, Käse, Reis, Spaghetti. Ganz einfache Sachen. Bei Eat-Art geht es um die Sinne. (Steht auf und holt ein Kistchen.) Schauen Sie, das habe ich
alles in Wien gesammelt.
Standard: Ihre Kartoffelschäler ...
Spoerri: Sparschäler: ganz alte, alte, neuere, moderne ...
Standard: Wieso sammeln Sie die?
Spoerri: Weil es mich fasziniert. (Steht auf, holt ein Kistchen.) Schauen Sie das an: Teigradln. Und keines, das dem andren gleich ist. Von da komme ich auf Darwin und die Evolutionstheorie, wie wir Menschen uns ständig verändern. Und Künstler übertra-
gen das auf ihre Objekte: Auch wir verbessern und verändern.
Standard: Sie sammeln also wegen des Unterschieds?

Spoerri: Ja. Schauen Sie: Dieses Radl sieht aus wie dieses, dabei ist der Griff ganz anders. So viele Unterschiede. Heute ist alles gleich. Das Gleiche wird mechanisiert
und organisiert, so werden letztlich Konzentrationslager möglich.
Jetzt sammle ich Kümmerlinge. Wissen Sie, was das ist? Falsch gewachsene, kleine Geweihe.
Standard: Wie kamen Sie drauf?
Spoerri: Ich war bei einem Abendessen und saß neben einer Frau Kummer. Ich fragte, ob ihr das Mühe gemacht hat, so zu heißen, sie sagte: „Eigentlich habe ich immer darunter gelitten.“ Darauf ich: „Aber Kümmerlinge sind doch eigentlich witzig.“ Nehmen Sie den (holt einen Kümmerling, dem er einen Puppenkopf appliziert hat): Ich mache meinen Spaß damit.

Standard: Sie wuchsen in Rumänien auf, flüchteten mit zwölf nach der Ermordung Ihres jüdischen Vaters in die Schweiz, gingen nach Paris, Deutschland, Griechenland,
Italien, Österreich. Jemand schrieb über Sie, Sammeln sei seltsam für einen, der wie Sie oft den Ort wechselt. Ist es nicht umgekehrt? Sie brauchen doch Erinnerungsstücke.
Spoerri: Einst waren alle Sammler.
Standard: ... und Jäger.
Spoerri: Jäger und Sammler, das bin ich. Wissen Sie, bei mir war einfach alles nie da: Ich war nicht in der richtigen Schule, hatte nicht die richtige Religion, nicht den richtigen Vater. So jemand will dann Sachen einfach haben.
Standard: Und weil Sie so viele Objekte haben, errichten Sie „Staulager“, aus denen Museen werden wie Ihr Giardino oder Ihr Museum in Hadersdorf in Niederösterreich?
Spoerri: Wir haben bei Hadersdorf schon wieder ein Lager, in einem ehemaligen Supermarkt. Dieser Riesenraum mit Säulen sieht so schön aus, dass wir dort Ausstel-
lungen machen könnten. Dafür brauchen wir aber wieder Lager.
Standard: Sie begannen als Tänzer. Das war Ihnen das Befriedigendste, das Sie je machten?
Spoerri: Ich tanzte, schwitzte, und die Leute klatschten: Ich bekam den Erfolg direkt. Bei meinen dreckigen Tellern (Fallenbilder: Assemblagen, mit denen Spoerri etwa
Tische nach dem Essen verewigt; Anm.) musste ich vierzig Jahre warten, bis wer sagte: „oh, wie schön.“ (lacht).

Standard: Stimmt nicht ganz, das Museum Of Modern Art hat schon 1961 Ihr Fallenbild
„Frühstück mit Kichka“ ausgestellt und angekauft.
Spoerri: Aber die Leute in New York sagten nicht „oh, wie schön“, sondern „oh,schrecklich“. Doch es hat sie beeindruckt.
Standard: Wollten Sie mit Ihren Objekten beeindrucken?
Spoerri: Ich wollte etwas zum Schauen geben, meine eigene klägliche Situation zeigen, meine Armut und mein Nichtwissen, warum man auf der Welt ist. Es war meine Neugierde, die ich zur Schau stellen wollte. Dabei habe ich, ohne es zu ahnen, etwas gemacht, was sich, rückwärts gesehen, gut einordnete. Die Fallenbilder gehörten zu Stillleben und Tafelbildern, nur hielt ich nicht schön drapierte Blumen oder Früchte fest, sondern einen späteren, zufällig gewählten Moment in dem Zyklus von Leben und Tod.
Schockieren wollte ich nicht.
Standard: Sie haben schockiert, als Sie Abfall in Brot einbuken.
Spoerri: Das war eines meiner ersten Objekte und hat sehr entsetzt.
Das deutsche Brotmuseum empörte sich, da werde „der deutsche Brotgedanke“ zerstört. „Wenn wir solche Dinge ausstellen, müssen wir uns nicht wundern, wenn die
hungrigen Massen bei uns einfallen“, sagten die. Das ist heute noch so: Die Hungrigen sollen ruhig draußen bleiben.
Standard: Wollte sich der junge, heimatlose Spoerri mit seinen Fallenbildern eigenes Land schaffen?
Spoerri: Das war mir sehr wichtig. Meine ersten Tische waren ein Territorium, das mir gehörte. Ich war richtig glücklich damals, als ich die Tische an der Wand sah.
Standard: Und sind Sie heimatlos?
Spoerri: Ich bin ganz sicher ein Heimatloser. Ich kann jederzeit gehen und nie mehr auftauchen.
Standard: Wien ist Ihnen auch nur Zwischenstation? Sie sagen immer, dass Sie hier an der Donau Ihre Kindheit riechen können.
Spoerri: Wien ist schon besonders, dieses Slawentum rundherum, die Donau, hier fühle ich mich im Moment wirklich wohl. Ich finde die Wiener auch sehr höflich. Höflich und ein bisschen altmodisch. Für alte Leute (lacht) ist Wien eine sehr wunderbare Stadt. Und die jungen Leute sind so hübsch hier.
Standard: Sie könnten aber sofort Ihren Koffer packen und gehen?
Spoerri: Ein Köfferchen reicht. Ich habe ja alles in einer Stiftung.
Standard: Sie können sicher gut Abschied nehmen?
Spoerri: In einem gewissen Alter ist das so. Es würde mir nichts ausmachen, wenn ich wüsste: Morgen um zwölf ist alles aus. Wissen Sie, ich rechne sehr stark damit, dass es bald aus ist.
Standard: Dass Sie bald sterben?
Spoerri: Ja. Und ich habe keine Angst davor, tue weiter, als wäre gar nichts, schaue immer vorwärts. Aber wenn man mir sagt: „So, jetzt ist Schluss“, dann ist halt Schluss.
Standard: Fühlen Sie sich immer noch als „Universaldilettant“?
Spoerri: Ich habe mit dem Ursprünglichsten begonnen: dem Veitstanz. Dann ging ich ans Theater, das fand ich schließlich auch langweilig, also ging ich nach Paris, machte Objekte, und eines ging ins andere über. Ich wundere mich heute noch, dass ich jetzt
ein berühmter Künstler sein soll.
Standard: Sie könnten es wie Duchamp halten, der am Ende sagte:
„Vielleicht war ich nur Künstler“.
Spoerri: Mag sein. Marcel mochte ich sehr; er war auch illusionslos.
Standard: Sind Sie illusionslos?
Spoerri: Jedenfalls glaube ich nicht an den End-Sinn der Geschichte.
Standard: Worum geht’s im Leben?
Spoerri: Um absolut gar nichts. Es geht darum, dass es das Leben überhaupt gibt, und fertig. Wie das Gras einfach wächst und sich auch nicht fragt, warum.

Langfassung:
derStandard.at/Andersgefragt

 

ZUR PERSON
Daniel Spoerri (80) wurde als Daniel Isaac Feinstein in Rumänien geboren. Nach der Er-
mordung seines Vaters 1941 floh er mit Mutter und Ge- schwistern in die Schweiz, sein Onkel adoptierte ihn. Er war Tänzer, Schauspieler, Regisseur, machte in Paris erste Fallenbilder, indem er zufällig vorgefundene Alltagssituationen konservierte. Mit Jean
Tinguely und Yves Klein gründete er den Nouveau Réalisme, 1968 die Eat-Art mit ih-
ren Banketten. Der „Handlanger des Zufalls“ (Spoerri) hat Museen in der Toskana und
Niederösterreich und lebt in Italien und Wien.


Daniel Spoerri
Künstler

 
morgen
"Leben, Tod und Essen: Das interressiert mich."

Daniel Spoerri über seine Kindheit in Rumänien, die Liebe zum Tanz, seine Fallenbilder als Antithese zur Kinetischen Kunst, das Museum in Hadersdorf und sein Projekt für Krems.

TEXT: THOMAS TRENKLER BILD: RITA NEWMAN

morgen: Sie wurden 1930 in Rumänien geboren, haben in der Schweiz, in Paris, in New York gelebt...

Daniel Spoerri: Und 13 Monate auf einer griechischen Insel. Ich habe in San Francisco, in Hamburg, Darmstadt, Köln, Düsseldorf, München und Berlin gelebt. Dann 20 Jahre in der Toskana und dann im Tessin. Und seit zwei Jahren lebe ich in Wien.

Als was fühlen Sie sich? Als Rumäne, Jude, Schweizer, Europäer, Kosmopolit?

Als ich in New York wohnte, sagte ich: „Ich bin ein New Yorker." Weil es keine New Yorker gibt. Alle sind von irgendwo her, alle sind Juden oder Schwarze. Es ist ein Mischmasch. Aber ich möchte nicht in New York wohnen. Ich würde mich als Mitteleuropäer bezeichnen. Diese Region hier: Die passt mir schon.

Warum wollten Sie gerade in Wien leben?

Sie tun so, als wäre Wien ein Vorstädtchen! Wien ist eine uralte Kulturstadt. Aus der Sicht von Galati - das ist der Ort, wo ich geboren bin - ist Wien bestimmt das Paris von Mitteleuropa. Ich habe lange Zeit gedacht, in Triest leben zu wollen. Aber ich musste feststellen, dass es das Triest, das ich in meinem Kopf hatte, nicht mehr gibt. Nämlich das Triest des Claudio Magris, das Triest des späten 19. Jahrhunderts. Ich wäre, wie in der Toskana, wieder nur im Italienischen gewesen - und oben im Karst sind die Slowenen. Das war mir sprachlich zu kompliziert. Hinzu kommt, dass ich in Wien sehr viele Leute kenne oder sie sehr schnell kennenlerne.

Mitte Juni haben Sie in der Nähe von Krems ein Ausstellungshaus und ein Esslokal eröffnet. Hadersdorf ist bisher nicht unbedingt als Kulturmetropole in Erscheinung getreten. Wie kamen Sie denn auf Hadersdorf?

Meine Assistentin Gabriele Fail kam auf Hadersdorf. Sie ist eigentlich Architektin. Sie sagte mir einmal, ich sollte alle meine Werke, die unter anderem bei meinem Gießer untergebracht waren, zusammenkriegen. Ich sagte zu ihr: „Du weißt aber nicht, wovon du sprichst! Ich hab sehr viel, ich hab in der Schweiz immer noch ein ganzes Lager voll." Und dann hat sie dieses ehemalige Klostergebäude in Hadersdorf entdeckt, weil sie eigentlich für sich selbst etwas suchte. Sie sagte: „Für uns ist das zu groß, aber für dich ist das fantastisch." So kam das Ganze ins Rollen.

Und dann haben Sie auch noch die ehemalige Poststation gekauft...

Das war meine Spinnerei. Die Poststation war eben auch zu haben. In der Toskana gibt es ja meinen Skulpturenpark, den „Giardino". Und weil es dort ein kleines Restaurant gibt, hab ich mich eben dazu entschlossen.

Sie hatten ja schon in den späten 1960er Jahren ein Restaurant.

Ja, das „Restaurant Spoerri" in Düsseldorf. Aber ich war nur zwei Jahre dabei. Dann ging ich wieder nach Frankreich zurück. Ich hielt es in dem Restaurant nicht mehr aus. Da war ich nur mehr der „Maitre de Plaisir". Um das Restaurant in Hadersdorf kann ich mich natürlich nicht mehr kümmern: Ich werde ja im nächsten März 80. Weil ich keine direkten Erben habe, wollen wir eine Stiftung gründen - wie wir es in Italien gemacht haben. Vielleicht können wir auch beide Stiftungen zusammenlegen.

morgen

Hadersdorf ist ein wirklich idyllischer Ort...

Ja, dieser wunderschöne Platz mit den alten Häusern drumherum. Wunderbar! Und genau dort zeige ich meine aggressiven Fallenbilder und Assemblagen! Das finde ich wirklich großartig: dass es dort im Klostergebaude so richtig donnert.

 

In Ihren Assemblagen verwenden Sie die unterschiedlichsten Dinge: Alltagsgegenstände, bizarre Objekte, Artefakte, Metallteile und so weiter. Finden Sie all diese Sachen selbst? Oder haben Sie Leute, die für Sie auf der Suche sind?

Nein, diese Gegenstände sehen die anderen nicht. Ich muss sie selber finden. Ich war jetzt gerade zwei Tage in Krems unterwegs. Denn ... Aber da muss ich jetzt die Vorgeschichte erzählen. 1962 erschien mein Buch „Anekdoten zu einer Topographie des Zufalls". Darin beschrieb ich 80 Objekte auf einem Tisch. Und daraus entstand dann später das „Musee Sentimental": Ich erweiterte das Territorium auf eine ganze Stadt. Von 1977 an war ich an der Kunsthochschule in Köln. Ich war nie zuvor dort gewesen und so sagte ich zu den Studenten: „Kommt, wir erforschen einmal das Territorium!" Zuerst erstellten wir einen Stichwortkatalog: der Dom, der Rhein, der Karneval, Heinrich Böll, Eau de Cologne und so weiter. Und zu jedem Stichwort suchten wir uns dann ein anekdotisches Objekt. Anhand dieser Objekte - da waren sehr lustige darunter - erzählten wir die Geschichte der Stadt. Die Ausstellung hieß „Le Musee sentimental de Cologne". Sie wurde von Tausenden besucht. Nam June Paik sagte zu mir: „Wonderful exhibition! Never saw so many old women laughing."

In der Folge gab es ja noch einige solche „Musee Sentimental" -Ausstellungen: in Berlin zum Beispiel und in Basel. Und nun folgt Krems?

Ja. Hans-Peter Wipplinger, der Direktor der Kunsthalle ist, hat mich gefragt. Das kommt mir gelegen. Denn ich möchte ja mein Museum und das Esslokal in Hadersdorf bekannt machen. Durch ein solches „Musee sentimental" lernen mich die Leute kennen - und identifizieren sich dann eher mit mir, weil sie sehen, dass ich mich mit ihrem Territorium beschäftige. Wir haben schon vieles angeschaut, wir kamen ins Gespräch mit interessanten Menschen. Hier war früher die einzige Brücke zwischen Wien und Linz. Die Donau ist eine uralte Grenze. Und: Diese Konkurrenz zwischen den beiden Städten Krems und Stein ist interessant. Die Kunsthalle heißt „Kunsthalle Krems", obwohl sie sich auf dem Territorium von Stein befindet. Alles ist Krems. Nur die Haftanstalt heißt „Stein".

Auszug aus dem Artikel, erschienen in morgen Ausgabe 04/09

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