Aktuelles

 

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Museumsfrühling 2024
Veranstaltungsprogramm 1. bis 31. Mai


9. und 30. Mai: Spezialführung DAS FREUNDSCHAFTSPRINZIP, 11:00 und 15:00


Barbara Räderscheidt, die Hauptausstellende der diesjährigen Saison, und Daniel Spoerri verbindet vieles. Eine wichtige Gemeinsamkeit ist die Bedeutung von Künstlerfreundschaften. Man besucht sich, tauscht sich aus, diskutiert, fabuliert, in den Ateliers sieht man Werke im Entstehen. Die Künstlerfreund*innen werden Teil der eigenen Künstleridentität, denn, so Räderscheidt: Ohne Freund keine Kunst!

Daniel Spoerri hat während seiner Professur in Köln nicht nur Kunst vermittelt, er hat auch gezeigt, wie man Feste feiert, wie man gemeinsame Projekte initiiert, strukturiert und umsetzt. Das wirkte ansteckend und war prägend auch für den Künstler*innenfreundeskreis um Räderscheidt, der unter dem Namen KÖLNER KÄSTCHENTREFFEN über Jahrzehnte gemeinsam ausstellte und mit selbstgemachten Papiertheaterstücken auf Tourneen ging. Im Rahmen der Ausstellung in Hadersdorf treten ihre Werke nun mit denen Daniel Spoerris in einen Dialog.


19. und 20. Mai: Spezialführung ALLTAGS-ARCHÄOLOGIE, 11.00 und 15.00 Uhr


Als Kinder sammeln die meisten von uns irgendetwas - Steine, Murmeln, Briefmarken… Wir legen uns Schätze zu, die wir hüten, ordnen, sortieren, verbergen und dann wieder stolz herzeigen. Auch die Künstlerin Barbara Räderscheidt begann als Kind zu sammeln. Sie tut es bis heute. Kein Spaziergang, bei dem sie ihren Blick nicht nach unten richtet. Aufmerksam sucht sie nach Fundstücken, Alltäglichem, Weggeworfenem. In ihrem Atelier setzt sie die zusammengetragenen Dinge, die der Fluss der Zeit an verschiedenen Orten und Plätzen zusammenschwemmt, auf geheimnisvolle Weise zueinander in Beziehung. Die angeordneten Objekte lassen sich wie Texte lesen, Gedichte vielleicht. »Die Welt präsentiert sich in Bruchstücken, Spuren vergangener Ereignisse. Sie in einen neuen Kontext zu stellen ist der Versuch, Beschädigungen und Verluste sichtbar zu machen und zugleich die Dinge vor dem endgültigen Verschwinden zu bewahren.«  


 

Kölner Kästchentreffen
Papiertheater am 22. & 23. Juni


Aufführungen am Samstag um 19 Uhr und am Sonntag um 17 Uhr.

Aufgrund der Beschränkung der TNR auf 20 Personen bitten wir um Anmeldung! 


Das zufällige Zusammentreffen eines Regenschirms und einer Nähmaschine auf dem Seziertisch ...« ( Voilà Lautréamont) ...wäre der mögliche Beginn eines Papiertheaters der Künstlergruppe »Kölner Kästchentreffen«.

Seit mehr als 25 Jahren entwickeln die Freunde neue Programme für Papier- und Objekttheater und treten damit gemeinsam auf. In Anlehnung an eine tradierte Form des 19. Jahrhunderts haben alle über viele Jahre einen eigenen Stil entwickelt. Aus Papier, Holz, Pappe, Fundstücken und Musik entstehen unabhängig voneinander auf selbst entworfenen Bühnen 5 bis 15 Minuten lange Stücke. Entsprechend den unterschiedlichen Charakteren und Temperamenten der Spieler variieren auch die Gestaltungen und Stimmungen der Stücke. Stumme Figuren schieben sich von links nach rechts. Die Künstlerinnen und Künstler entfalten sich zu Darstellern ihrer eigenen Bilderwelten.

Mit den Mitteln der schrägen Collage, Klanginstallationen und gefalteter Zeit wird das Publikum in poetische Räume entführt. Vorsicht, dunkel! Die Bühnen leuchten kleine Welten aus und führen am Schluss zurück in die große; zum Ausgang.

 

 

 

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Album

Vernissagen / Picknicks / Finissagen

Wir laden einfach gern ein - und haben gern Gäste!

Unsere Besucher*innen kennen die großartige Atmosphäre unseres wunderbaren Innenhofs - und wie gemütlich es sein kann, dies mit einem (nicht leeren!) Glas in der einen Hand und einem Butterbrot mit Kräutern in der anderen zu genießen.

Sei es anläßlich unserer Eröffnungen der Hauptausstellung eine Woche vor Ostern, sei es zu Vernissagen im Zuge von Erweiterungen oder Veränderungen der Ausstellung oder von Sonderausstellungen - oder einfach nur, um ein gemütliches Picknick zu haben.

Üblicherweise sorgen wir auch für musikalische Umrahmung des Ganzen - das »Reiseorchester« ist dahingehend schon zu einer Art Fixstern geworden. Worauf wir leider weniger Einfluss haben, ist das Wetter. Aber wenn das ebenfalls mitspielt, dann passiert es fast immer, dass wir unsere angedachte Sperrstunde gern etwas weiter in den Abend bzw. die Nacht schieben.

bankette

Als Teil der Eat Art hat Daniel Spoerri eine Reihe von Banketten entwickelt, die die traditionelle Form eines gesetzten Abendessens als Rahmen nehmen und verschiedenen künstlerischen Konzepten folgen.

Der Einsatz des Zufallsprinzips, das Überraschungsmoment oder streng durchkomponierte Konzeptessen erwarten die Besucher*innen. Ziel ist es Essgewohnheiten zu erforschen und künstlerisch zu hinterfragen. Der Hauptaugenmerk dabei liegt dabei weniger auf der kulinarischen Seite, sondern auf Daniel Spoerris Ideen.

Nach einem ersten »Feldversuch« im Jahr 2019 (ein »Kuttelmenü« in 13 Gängen, zelebriert von Roman Steger) haben wir während der Saison 2020 vier Bankette und ein Picknick ausgerichtet.

Dass das »Palindromische Bankett« genau am zeitlichen Scheitelpunkt der Saison stand, war dabei fast schon selbstverständlich, schließlich nimmt man bei diesem Bankett das Menü - zumindest was die optische Seite anlangt - in umgekehrter, also gespiegelter Reihenfolge zu sich.

Als im Lauf der Planung der Bankette dann Daniel Spoerri auch noch meinte, man könne, nein, man müsse diese Bankette doch für eine Serie von Fallenbildern nutzen, waren wir natürlich begeistert.

Bei jedem der realisierten Bankette wurde jeweils ein Tisch gegen Ende der Menüfolge ausgewählt, der in den darauffolgenden Tagen von Susanne Neumann »fixiert« und somit zu einem »Fallenbild« wurde.

Zu den vier Fallenbildern der Bankette gesellten sich dann sogar noch zwei weitere, bei denen spontan beim Picknick im Innenhof und Garten des Museums die Falle zuschnappte - womit die »Hadersdorf«-Serie nunmehr sechs Werke umfasst.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir all jenen Besucher*innen, die an einem der Fallenbild-Tische (oder auf einer der Picknick-Decken) saßen, für ihr Mitwirken danken, und insbesondere dafür, dass sie sogar persönliche Gegenstände, die »in die Falle« gegangen waren, für die Werke überließen.

Konzerte / Performances / Lesungen

Der wunderbare Saal im »Zweithaus« ist prädestiniert für musikalische Veranstaltungen. Ob Swing, ob Barockmusik oder eine »Reise« mit dem Reiseorchester - wir planen nicht nach »Genres«, sondern präsentieren einfach gute Musik in erstklassiger Interpretation im legeren Rahmen.

Dem »Theaterrahmen« des Raums versuchen wir ebenfalls gerecht zu werden - sei es mit äußerst stimmungsvollen Erzählungen in Form eines »Daumenkinos« oder den filigranen Kurzvorführungen von minimalistischem Papiertheater.

Lesungen und Buchpräsentationen komplettieren das - von uns selbstkritisch als immer noch zu sporadisch zu bezeichnende - Zusatzprogramm während einer Ausstellungssaison. Wir geloben Besserung...

Workshops / Open House

Kochkurse, Strudelzieh-Workshop, Abendbrot-Kongress - wir wollen unsere Besucher*innen zum Mitmachen animieren.

Oder mit den, an Schüler*innen gerichteten Workshops, in denen aktives Mittun am Entstehen von Kunst im Mittelpunkt steht, in der "nächsten Generation" die Neugier am Entdecken, die Begeisterung für Museen wecken, oder vielleicht sogar den Anstoß zur eigenen künstlerischen Betätigung geben.

Kontakt

Ausstellungshaus Spoerri
Hauptplatz 23 | A-3493 Hadersdorf am Kamp
+43 (0)2735 20194 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Öffnungszeiten - Saison 2024

23. März – 27. Oktober
Freitag – Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr


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